Institut für
Kunstdokumentation und
Szenografie
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Changing States:
Irland im 21. Jahrhundert
Zeitgenössische Fotografie aus Irland

 

Haus am Kleistpark, Berlin

6. Juni - 11. August 2024

Eröffnung am 6. Juni 2024

 

 

Teilnehmende Fotograf*innen

 

Ciarán Óg Arnold, Audrey Blue, Enda Bowe, Noel Bowler, Simon Burch, Ala Buisir, Paul Carroll, Martin Cregg, Eamonn Doyle, Ciarán Dunbar, John Duncan, Robert Ellis, David Farrell, Emer Gillespie, Anthony Haughey, Jordan Hearns, Conor Horgan, Shane Hynan, Bernadette Keating, Jamin Keogh, Shane Lynam, Martin McGagh, Yvette Monahan, Trish Morrissey, Seamus Murphy, Brian Newman, Jackie Nickerson, Kenneth O’Halloran, Mandy O'Neill, Shannon Ritchie, Pauline Rowan, Paul Seawright, Niamh Smith, Daragh Soden, Amelia Stein, Lorraine Tuck, Tommy Weir und Donovan Wylie.

 

Foto: Anthony Haughey. Mother and Children with Bible and Gun at Home © Anthony Haughey

 

Changing States / Staaten im Wandel: Irland im 21. Jahrhundert ist die erste große Gruppenausstellung, die mit dem Medium der Fotografie den Wandel des irischen Lebens aufzeigt und sichtbar macht. Sie konzentriert sich auf die ersten Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts, in denen sich die Gründung des Staates vor 100 Jahren jährte. Diese groß angelegte Ausstellung präsentiert rund 40 zeitgenössische Künstler*innen und gibt erstmals einen Überblick über die Entwicklung der zeitgenössischen Fotografie in Irland. Sie zeigt wie führende Künstler*innen, die in Irland arbeiten, wichtige gesellschaftspolitische Entwicklungen und Themen wie den demografischen Wandel, kulturelle Identitäten, umkämpfte Territorien und soziale Reformen in ihren Mittelpunkt stellen.

 

Foto: Enda Bowe. Untitled, Searching for North © Enda Bowe

 

Foto: Jamin Keogh. Michael, Moyross Study, 2017 © Jamin Keogh

 

Die Ausstellung führt unterschiedliche Sichtweisen und Standpunkte zusammen, die das zeitgenössische Leben auf der Insel Irland kritisch beleuchten. Ausgehend von traditionellen dokumentarischen Praktiken spannt Changing States auch einen Bogen hin zu sozial stärker engagierten und konzeptionellen Praktiken des Mediums. Dabei untersucht sie, wie Künstler*innen auf die tiefgreifenden Veränderungen in der irischen Gesellschaft reagiert haben. Dieser Überblick zeigt die Tiefe und Bandbreite der jüngeren irischen Fotografie sowie das Ausmaß, in dem sich die Künstler*innen mit den drängendsten Fragen des zeitgenössischen Lebens auseinandergesetzt haben.  Sie zeichnet den Wandel von einem insularen Nationalstaat zu einer liberaleren, globalisierten und multikulturellen Gesellschaft nach.

 

Foto: Shane Hynan. Tony’s Footings, No. 27-07, 2019, Beneath Beofhód, 2018-2022 © Shane Hynan

 

Foto: Ciarán Óg Arnold. Untitled, I went to the worst of bars © Ciarán Óg Arnold


Diese Ausstellung ist eine Partnerschaft zwischen dem deutschen Kurator Ralph Goertz, Direktor des Instituts für Kunstdokumentation (IKS), Düsseldorf, Barbara Esch Marowski, Direktorin des Haus am Kleistpark, Berlin, sowie Trish Lambe und Darren Campion, Photo Museum Ireland. Die für das Haus am Kleistpark, einen der renommiertesten städtischen Kunsträume Berlins, kuratierte Ausstellung ist die bisher größte internationale Ausstellung zeitgenössischer irischer Fotografie.

 

Kuratiert von Trish Lambe, Darren Campion und Ralph Goertz

 

Foto: Shane Lynam. Untitled, 2014 Pebbledash Wonderland © Shane Lynam

 

Foto: Pauline Rowan. Grotto, Under a Vaulted Sky © Pauline Rowan

 

 

Zeitgeist Irland 24 ist eine Initiative von Culture Ireland und der irischen Botschaft in Deutschland zur Förderung zeitgenössischer irischer Kunst und Kultur 2024 in Deutschland.

 

Statement "Meinungsfreiheit:

Das IKS PHOTO, das Photo Museum Ireland und das Haus am Kleistpark, Berlin möchten ausdrücklich auf die Bedenken hinsichtlich einer möglichen Zensur von Künstlern und pro-palästinensischen Aussagen eingehen.
Jede der drei Partnerorganisationen hat sich bei allem, was wir tun, zu Offenheit, Transparenz und der Förderung des Dialogs verpflichtet. Wir alle halten uns an die höchsten Integritätsstandards, insbesondere was die Förderung der freien Meinungsäußerung betrifft. Wir schätzen die wichtige Rolle von Künstlern als Aktivisten für den Wandel und als abweichende Stimmen in der Gesellschaft sehr hoch ein und möchten allen teilnehmenden Künstlern versichern, dass wir ihr Recht auf freie Meinungsäußerung vor dem Hintergrund des Konflikts in Gaza respektieren.